
Daniel Hinkeldein hat sich einer Idee verschrieben, die so simpel wie konsequent ist: die besten Alltagsprodukte direkt vom Erzeuger, ohne Umwege über den Supermarkt. Mit Delidia verkauft er Olivenöl, Balsamico, Salz, Pfeffer und Tomatenprodukte direkt vom Erzeuger. Der Verkauf läuft saisonal, in Erntekampagnen und mit klarem Fokus auf Qualität. Im Gespräch erzählt er, wie Billbee dabei hilft, diesen Qualitätsanspruch im Alltag zuverlässig umzusetzen.
Ich bin Daniel Hinkeldein und Gründer von Delidia, einem B2C-Onlinehandel rund um die Tomate: Essig und Öl, Salz und Pfeffer, alles aus direkter Quelle. Wir arbeiten in Erntekampagnen und komplett ohne Zwischenhändler.
Das Grundproblem, das wir lösen, ist die Anonymität und Mittelmäßigkeit von Supermarktware. Wer nicht zufällig in der Nähe einer guten Ölmühle in der Toskana oder auf einer Pfefferplantage in Kerala wohnt, muss sich meist mit Produkten zufriedenstellen, die auf Preis – und eben nicht auf Geschmack – optimiert sind. Ein kleines, aber treffendes Beispiel: Pfefferpulver wird industriell chemisch entpfeffert, weil Piperin in der Industrie gefragt ist. Piperin ist der Wirkstoff, der für das Aroma verantwortlich ist. Der entstandene Pfefferstaub wird anschließend einfach wieder unter das gemahlene Pulver gemischt. Das Ergebnis? Gemahlener Pfeffer ist günstiger als ganzer und hat dabei deutlich weniger Aroma.
Bei Delidia gibt es das Gegenteil: das beste Alltagsprodukt, direkt von Menschen, die sich Qualität wirklich verschrieben haben. Wer einmal Olivenöl direkt vom Erzeuger probiert hat, weiß genau, wovon ich spreche.
Für mich hat Billbee von Anfang an zwei konkrete Probleme gelöst: Die Abbildung von Produkt-Sets und die Rechnungsstellung.
Das Tool, das ich vorher genutzt habe, konnte beides nicht befriedigend abbilden. Rechnungen musste ich einzeln von Hand herunterladen – es gab schlicht keinen automatischen Weg. Das war ein echter Zeitfresser: dieselben manuellen Klicks, Tag für Tag. Und unsere Produkt-Bundles, also Sets aus mehreren Artikeln, ließen sich über das Tool ebenfalls nicht vernünftig abbilden. Beides läuft heute glücklicherweise automatisiert im Hintergrund.
Damals war Billbee preislich mit meinem vorherigen Tool vergleichbar. Im Alltag konnte es aber deutlich mehr. Zudem lief die Anbindung an unser Shopsystem Shopify reibungslos, was mir sehr wichtig war.
Was mich aber wirklich überzeugt hat, war der Support. Bei Billbee gibt es neben dem Kundensupport eine sehr starke Community - die sogenannten Bees. Das sind erfahrene Billbee-Nutzer:innen, die auf der Community-Plattform und im Chat weiterhelfen. Die Antwortzeiten sind super schnell. 99 % meiner Anfragen konnte ich so lösen, oft innerhalb weniger Minuten. Für mich als Gründer macht das im Alltag einen echten Unterschied.
Ehrlich gesagt gibt es den gar nicht. Es läuft alles. Genau das ist für mich der größte Vorteil: Billbee läuft zuverlässig im Hintergrund, ohne dass ich ständig eingreifen muss. Wie ein guter Schuh, den man nicht spürt, wenn man ihn anhat.
Aktiv brauche ich Billbee vor allem bei der Bio-Kontrolle. Dann ist es super praktisch, dass ich meine Zahlen sauber nachweisen kann: Wareneingänge, Bestellungen und alle Daten pro Produkt.
Die Reichweitenberechnung mit automatischer Mail-Benachrichtigung ist mein absoluter Favorit. Billbee berechnet auf Basis der Verkaufsdaten, wie lange mein aktueller Bestand noch reicht und schickt mir automatisch eine Nachricht, bevor ein Produkt knapp wird.
Gerade für unsere Erntekampagnen ist das Gold wert. Die Information kommt genau dann zu mir, wenn ich handeln muss. Ich muss dafür weder ein Dashboard öffnen noch Listen pflegen.So kann ich rechtzeitig nachbestellen oder die nächste Kampagne planen, bevor etwas ausverkauft ist.
Das passt zu meiner Grundphilosophie: Ein gutes Tool meldet sich nur dann, wenn es wirklich etwas zu sagen hat.
Ja – ein Fehler meinerseits, aus dem ich viel gelernt habe.
Ich wusste anfangs nicht, dass Bestandsänderungen in Shopify nicht automatisch in Billbee übernommen werden. Konkret bedeutet das: Wenn du den Bestand nur in Shopify anpasst, dann weiß Billbee davon nichts. Die Folge: Das Tool denkt, dass keine Ware mehr vorhanden ist und sperrt dein Produkt im Shop.
Das habe ich auf die harte Tour gelernt: Ich hatte im Zuge einer Kampagne alle Kund:innen angeschrieben und ein Produkt beworben. Niemand bestellte. Genauer gesagt: Niemand konnte bestellen. Zum Glück habe ich den Fehler schnell gefunden. Seitdem pflege ich meine Bestände direkt in Billbee – und die Erntekampagnen laufen reibungslos.
SEO ist für mich das wichtigste Werkzeug, um sichtbar zu werden. Social Media spielt für mich dagegen eine deutlich kleinere Rolle. Deshalb setze ich auf SISTRIX für die Suchmaschinenoptimierung.
Für Kundenbewertungen nutze ich Judge.me, ein solides Tool für echte Rezensionen. Wenn es mal einen schlechten Tag gibt, schaue ich einfach auf unsere Wall of Love. Das hilft.
Mit der Singularity App bereinige ich Dubletten in meiner Kundendatenbank. Es kommt vor, dass ein Kunde beim Kauf verschiedene E-Mail-Adressen verwendet und so mehrfach im System auftaucht. Das lässt sich über die App schnell korrigieren.
Für E-Mail-Marketing setze ich außerdem auf Brevo (ehemals Sendinblue): preislich attraktiv, in Europa verankert und aus meiner Sicht eine gute Wahl beim Thema Datenschutz. Als Händler ist mir ein Anbieter mit Sitz in Europa beim Thema Datenschutz wichtig. Und der großzügige Gratistarif macht Brevo gerade für den Start sehr attraktiv.
Überleg dir kurz, ob Billbee zu deinem Setup passt – und teste es dann am besten direkt im Alltag. Die Anbindung ist schnell gemacht, und man merkt ziemlich schnell, ob Billbee zur eigenen Arbeitsweise passt.
Mein wichtigster Tipp für den Start: Frag die Bees! Die Community ist aktiv, hilfsbereit und antwortet schnell. So lernt man Billbee am schnellsten kennen. Ich habe am Anfang viele Fragen gestellt und jede wurde beantwortet. Heute brauche ich kaum noch Hilfe. Der Weg vom Einsteiger zum Billbee-Virtuosen ist kürzer, als man denkt.