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Den Durchblick im E-Commerce-Tool-Dschungel verloren? Du bist unsicher, welche Tools du als Online-Händler:in für dein E-Commerce Business wirklich brauchst? Dann ist dieser Beitrag genau das Richtige für dich!

Tools über Tools. Jedes kann etwas anderes besonders gut. Jedes Tool hat auch seine Daseinsberechtigung. Doch als Online-Händler:in – egal ob alter Hase oder Neuling – ist es manchmal schwierig zu unterscheiden, welche E-Commerce-Tools wirklich gebraucht werden, um das eigene Business erfolgreich zu machen und auf welche Tools du in deinem Unternehmen verzichten könntest. Mit unserem Blogbeitrag geben wir dir daher heute Hilfestellung bei der richtigen Auswahl von Tools für Online-Händler:innen.

Auswahlkriterien für Tools für dein Business

Bevor du zahlreiche E-Commerce-Tools testest, ohne konkrete Vorstellungen zu haben, solltest du dich zuerst mit den Auswahlkriterien für Tools auseinandersetzen. Auch wenn einige Auswahlkriterien abhängig davon sind, wofür das Tool eingesetzt werden soll, können die folgenden 3 Kriterien unabhängig vom Verwendungszweck universell herangezogen werden:

  • “Must-have”- vs. “Nice to have”-Funktionen: Am Anfang solltest du dir überlegen, wofür du das Tool in deinem Business einsetzen möchtest bzw. welches Problem du mit dem eingesetzten Tool lösen möchtest. Abhängig davon kannst du dann Funktionen auflisten, die dieses Tool auf jeden Fall besitzen muss (sog. “Must-have-Funktionen”), damit es dich in deinem Alltag als Händler:in unterstützt. Im zweiten Schritt kannst du dir über die sog. “Nice to have”-Funktionen Gedanken machen. Bei diesen Funktionen ist es schön, wenn das Tool sie beherrscht, allerdings ist es auch nicht schlimm, wenn sie vom Tool nicht abgedeckt werden. Stell’ dir die Entscheidung für ein Tool wie den Autokauf vor. Dir ist es wichtig, dass dein neues Auto ein E-Auto ist, weshalb das ein “Must-have”-Kriterium ist. Die Lenkradheizung wäre natürlich schön, aber wird nicht ausschlaggebend für den Kauf deines neuen Autos sein, weshalb diese ein “Nice to have”-Kriterium ist.
  • Preis des Tools: Kostenfreie Tools, Freemium Modelle, Preisstaffelungen, Preise pro angebundenem Teammitglied und noch viel mehr – die Preismodelle im Softwarebereich können sehr unterschiedlich sein. Das Spektrum reicht von kostenfreien E-Commerce-Tools bis hin zu Enterprise Modellen, bei denen sich die Kosten auf mehrere Tausend Euro pro Monat summieren. Kalkuliere im Vorfeld die monatlichen Kosten, die du für ein Tool ausgeben kannst, bevor du dich für ein Tool entscheidest. Hierbei musst du die Kosten für die Ersteinrichtung sowie die laufenden Kosten im Blick behalten. Viele Tools bieten dir eine kostenfreie Testphase an, sodass du die Tools ausprobieren kannst, bevor du dich entscheidest. Neben dem Preis solltest du aber auch auf Kündigungsbedingungen achten. Tools mit Kündigungsfristen von mehreren Monaten nehmen dir die Flexibilität, die so viele Online-Händler:innen schätzen. Empfehlenswert sind E-Commerce-Tools, die du mit wenigen Klicks selbst in deinem Kundenkonto kündigen kannst.
  • Bedienbarkeit des Tools: Du bist Online-Händler:in und keine IT-Fachkraft, und genau darauf sollten Toolanbieter auch Acht geben! Hierbei solltest du dich also im Vorfeld mit dem Hilfsangebot der Toolanbieter vertraut machen. Bieten sie z. B. kostenfreie Schulungen bzw. Masterclasses an oder Einrichtungsservices (entweder selbst oder durch Partner)? Hier siehst du beispielhaft eine Übersicht der vielfältigen Hilfsangebote von Billbee:
Hilfe Billbee / Support Billbee

10+ Tools, die dich im E-Commerce unterstützen

Zugegebenermaßen werden im E-Commerce einige Tools für die tägliche Arbeit benötigt. Wir schauen uns nachfolgend die Bereiche Verkaufsplattformen, Auftragsabwicklung und Marketing an.

#1: Verkaufsplattformen

Das “täglich Brot” von Online-Händler:innen und das Herzstück deiner Verkaufsaktivitäten, das sind die Plattformen, auf denen du verkaufst. Dein Online-Shop bzw. dein Auftritt auf verschiedenen Verkaufsplattformen ist häufig das, was deine (potenziellen) Kunden und Kundinnen zuerst von deinem Unternehmen wahrnehmen, weshalb du bei der Auswahl besonders Acht geben solltest.

Shopsysteme

Shopsysteme sind die Software-Anwendungen bzw. die Plattform, mit welchen du deinen Online-Shop aufbaust. Statt diese mit großem Aufwand (und viel IT-Expertise) selbst zu programmieren, stehen dir auf dem Markt bereits viele Shopsysteme zur Auswahl. Sie unterscheiden sich von ihren Funktionalitäten ebenso wie von ihren Preismodellen.

Gängige Shopsystems sind z. B.:

Doch welches Shopsystem ist das Richtige für dich? Leider kann man hierüber keine pauschale Aussage treffen. Bevor du dich also in die Arbeit stürzt und deinen Online-Shop mit einem x-beliebigen Shopsystem aufbaust, solltest du hier mehr Zeit in die Recherche investieren. Lies’ Erfahrungsberichte oder schau’ dir Webinare der Shopsysteme an, um ein Gefühl für die Plattform zu bekommen. Einige Shopsysteme bieten auch eine kostenfreie Testphase an, was dir dabei helfen kann, dich mit dem Shopsystem und dem dazugehörigen Shop-Backend vertraut zu machen.

Eine der meistgenutzten Plattformen ist Shopify. Shopify ist nicht nur in Deutschland sehr bekannt, sondern auch weltweit.

Marktplätze

Eine zweite Plattform, um deine Produkte im E-Commerce zu verkaufen, ist über Marktplätze. Grundsätzlich ist es sinnvoll, wenn du auf mehrere Verkaufsplattformen setzt, d. h. nicht ausschließlich auf Marktplätze oder ausschließlich auf deinen Online-Shop, um eine möglichst breite Zielgruppe anzusprechen.

Der Erstaufwand für Verkaufsaktivitäten auf Marktplätzen ist deutlich geringer als beim Aufbau eines eigenen Online-Shops, da die gesamte Infrastruktur des Marktplatzes als Plattform bereits zur Verfügung steht. Ein Vorteil bei Marktplätzen ist außerdem, dass sich die Kunden und Kundinnen in einem bereits bekannten Umfeld bewegen und unbekannten Unternehmen eher vertrauen als in unbekannten Online-Shops. Jedoch musst du dich als Händler:in an die Vorgaben und Richtlinien des Marktplatzes halten, was je nach Marktplatz mal mehr und mal weniger umfangreich bzw. streng ist.

Du findest auf dem Markt neben allgemeinen Marktplätzen auch Nischenmarktplätze, die eine ganz bestimmte Zielgruppe ansprechen:

Bei der Auswahl deiner Verkaufsplattformen solltest du auf eine gesunde Mischung zwischen Online-Shop und Marktplätzen achten, um im Multichannel erfolgreich zu werden.

#2: Auftragsabwicklung

Nachdem du dich für Plattformen entschieden hast, auf welchen du deine Produkte verkaufen möchtest, kannst du dir über dein weiteres Setup für dein Unternehmen in Bezug auf deine Auftragsabwicklung Gedanken machen.

Billbee

Billbee ist ein Tool, welches dich bei deiner gesamten Auftragsabwicklung unterstützen kann. Bindest du deine Verkaufskanäle an Billbee an, dann kannst du all deine Bestellungen in nur einem Tool abarbeiten, was dir besonders viel Zeit spart. Alle relevanten Daten sind an nur einem Ort, was die Weiterverarbeitung besonders einfach macht. Erstelle Versandlabels oder Auftragsdokumente, unabhängig davon, von welchem Verkaufskanal deine Bestellung eingelesen wurde.

Auch deine Artikelstammdaten kannst du über Billbee verwalten. Verwalte Preise, Artikelbilder und noch viel mehr innerhalb nur einer Software. Mit der Lagerbestandsverwaltung und dem dazugehörigen automatische Bestandsabgleich, welcher für viele Plattformen (z. B. Amazon, eBay, Etsy und Shopify) angeboten wird, kannst du deine Artikelbestände plattformübergreifend aktualisieren, sodass du Überverkäufe vermeidest.

Eine weitere, zeitsparende Funktion von Billbee sind die Automatisierungsregeln. Mithilfe der individuell einstellbaren Automatisierungen kannst du deine Workflows automatisieren, sodass du z. B. Rechnungen automatisch erstellen lassen kannst und per E-Mail an deine Kunden und Kundinnen sendest. Hierbei werden fehleranfällige Arbeiten im Handumdrehen für dich erledigt.

Teste Billbee 30 Tage kostenfrei, binde deine Verkaufskanäle an und nutze alle Funktionen (inkl. Automatisierungen) - ohne Verpflichtungen und Kompromisse.

Buchhaltungstool

Buchhaltung ist nach wie vor ein leidiges Thema im E-Commerce. Viele Online-Händler:innen sind schon daran verzweifelt. Doch mithilfe eines Buchhaltungstools kann deine Buchhaltung kaum einfacher sein. Wenn du Billbee einsetzt, dann kannst du einige Buchhaltungstools an deinen Billbee-Account anbinden. Die Bestelldaten werden dann automatisiert an dein Buchhaltungstool übertragen, wo du die Daten dann weiterverarbeiten kannst. Buchhaltungstools, die du an Billbee anbinden kannst, sind bspw.:

Du kannst das Buchhaltungstool entweder nutzen, um deine Buchhaltung komplett selbst zu machen, da sie genau dafür konzipiert sind. Sie sammeln alle relevanten Daten, um bspw. deine Umsatzsteuervoranmeldung einfacher zu machen.

Aber natürlich kannst du auch ein Steuerbüro beauftragen. Nutzt du bspw. Billbee zur Bestellabwicklung, können deine Daten aus deinen Bestellungen automatisiert mit einem DATEV-Export an dein Steuerbüro übertragen werden.

Payment

Die richtige Zahlungsart in deinem Shop anzubieten, kann über den Bestellabschluss entscheiden. Finden Kunden oder Kundinnen nicht die passende Zahlungsart in deinem Online-Shop, dann kann es durchaus vorkommen, dass sie ihren vollen Warenkorb verlassen und in einem anderen Shop bestellen. Daher ist die richtige Auswahl von Zahlungsarten in deinem Online-Shop besonders wichtig.

PayPal und der Kauf auf Rechnung sind nach wie vor die beliebtesten Zahlarten, die es im E-Commerce gibt. Daher solltest du diese beiden auf jeden Fall in Betracht ziehen, wenn du die Zahlarten für deinen Online-Shop auswählst. Setzt du ein Tool wie Billbee ein, dann solltest du zudem darauf achten, dass der Zahlungsanbieter auch daran angebunden werden kann, damit du den automatischen Zahlungsabgleich nutzen kannst. Beim automatischen Zahlungsabgleich werden die auf deinem Konto eingegangenen Zahlungen mit deinen Ausgangsrechnungen verglichen und gematcht. Zahlungsdienstleister, die du bspw. mit Billbee nutzen kannst, sind:

#3: Marketing

Kaum ein Unternehmen kann ohne Marketing erfolgreich werden. Aber auch hier können dich E-Commerce-Tools bzw. Marketing-Tools unterstützen.

Analytics zur Kontrolle deines Marketings

Eine erfolgreiche Analyse deiner Daten ist die Grundlage für ein erfolgreiches Marketing. Google stellt dir mit Google Analytics ein kostenloses Tool zur Analyse deiner Webseite zur Verfügung.

Bei Google Analytics werden die Berichte zur Verfügung gestellt, die explizit für den E-Commerce gedacht sind. Dazu gehören Berichte zum Kaufverhalten und zum Bezahlvorgang.

Google Analytics ist sehr umfangreich, allerdings lohnt es sich, sich damit auseinanderzusetzen, da die Analysen sehr aufschlussreich sind. Mithilfe dieser Analysen kannst du deinen Wettbewerbern einen Schritt voraus sein und sicher sein, dass deine Zielgruppe deinen Shop und deine Produkte findet.

SEO, um dein Marketing zu optimieren

Damit deine Zielgruppe deinen Shop und deine Produkte auch wirklich findet, darfst du SEO nicht außer Acht lassen. SEO steht für Suchmaschinenoptimierung (englisch: search engine optimization) und hilft dir dabei, dass dein Shop und deine Produkte im World Wide Web auffindbar sind.

Google bietet mit dem Keyword Planner von Google Ads bereits ein Tool, um relevante Keywords zu identifizieren. Aber auch die Google Search Console bietet dir gute Anreize zur Optimierung deines Shops. Zudem kannst du kostenpflichtige Tools nutzen, die dir aber häufig eine bessere und einfachere Übersicht der Daten geben als Google selbst. Dazu gehören z. B. seobility, SEMrush und Ahrefs.

Grafiken einfach erstellen, um dein Marketing abzuheben

Um Grafiken für deinen Online-Shop oder deine Social Media Kanäle zu erstellen, brauchst du keine professionellen Grafikprogramme. Denn ein besonders beliebtes Programm ist Canva.

Mithilfe von Canva kannst du visuelle Grafiken oder auch Mockups ganz einfach erstellen. Du kannst aus unzähligen Vorlagen in verschiedensten Formaten auswählen und diese dann an dein Corporate Design anpassen. Auch von Canva gibt es eine kostenfreie Version, die dir schon viele Möglichkeiten zur Gestaltung bietet.

Social Media Postings planen

Statt dich jedes Mal daran zu erinnern, deine Postings auf Social Media zu posten (und es dann doch zu vergessen), kannst du mithilfe von sog. Publisher Tools deine Postings ganz automatisch posten lassen.

Dazu musst du einfach deine Social Media Accounts an das Publisher Tool anbinden und dann deine Postings über das Publisher Tool planen. Viele Tools, wie bspw. Swat.io oder Hootsuite, sind kostenpflichtig mit einer kostenfreien Testphase, weil sie noch viele weitere Analysefunktionen oder weiteres im Bereich des Social Media Managements bieten. Aber auch Facebook bietet für die Metaplattformen (z. B. Facebook und Instagram) ein eigenes kostenfreies Tool an. Mit dem Facebook Creator Studio kannst du deine Beiträge direkt in Facebook planen und automatisch posten lassen.

Die Tools, die im E-Commerce eingesetzt werden können, sind unglaublich vielfältig. Jedes Tool bietet andere Vor- bzw. Nachteile, weshalb es wichtig ist, dass du die richtigen E-Commerce-Tools für dich und dein Unternehmen findest. Daher unser letzter Tipp: probiere E-Commerce-Tools aus! Durch kostenfreie Testphasen kannst du einen Einblick in die Tools bekommen und sie ausprobieren, ob sie auch wirklich das Richtige für dich sind, bevor du dich final für ein Tool entscheidest.

Natürlich gibt es auch noch viele weitere Tools in unterschiedlichen Bereichen des E-Commerce. Dennoch sind die in diesem Beitrag genannten Tools und ihre Bereiche eine gute Basis - vor allem für den Anfang. Du kannst deine eingesetzten E-Commerce-Tools jederzeit und Schritt für Schritt erweitern, bis du ein passendes Setup für dich gefunden hast.

Titelbild von Pixabay