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#happyselling :-)

Du willst genau wissen, was in deinem Shop vorgeht? Nur wer seine Zahlen versteht, kann auf Einbrüche der Verkaufszahlen, schwankende Besucher:innenzahlen oder drohende Engpässe frühzeitig reagieren. Genau hier kommen KPIs ins Spiel.

Was es mit den „Key Performance Indicators“ auf sich hat und welche Kennzahlen im E-Commerce wirklich über Erfolg oder Misserfolg entscheiden, haben wir für dich zusammengefasst.

Was sind KPIs und warum sind sie dein Frühwarnsystem?

KPI steht für Key Performance Indicators – im Deutschen einfach „Leistungskennzahlen“. Sie messen den Erfolg, die Leistung oder die Auslastung deines Unternehmens.

Warum solltest du dich damit beschäftigen? Ganz einfach: Wenn du deine KPIs regelmäßig ermittelst, erkennst du Abweichungen vom SOLL-Zustand, bevor sie zum Problem werden. So kannst du rechtzeitig an den richtigen Stellschrauben drehen, deine Prozesse anpassen und dir eine Menge Stress sparen.

Wichtig: Kennzahlen müssen SMART sein, damit sie dir wirklich helfen:

  • Spezifisch: Ist das Ziel konkret?
  • Messbar: Gibt es klare Zahlen?
  • Akzeptiert: Ziehen alle Beteiligten mit?
  • Realistisch: Ist das Ziel erreichbar?
  • Terminiert: Bis wann soll das Ziel erreicht sein?
Pro-Tipp für Billbee-Nutzer:innen: Viele Daten für deine KPIs sind bereits in deinen Tools vorhanden. In Billbee kannst du beispielsweise über den Berichte-Bereich wichtige Daten zu deinen Verkäufen und Artikeln exportieren, um deine Kennzahlen ohne großen Aufwand zu berechnen.

Die 4 wichtigsten KPIs für deinen E-Commerce Erfolg

Im Online-Handel gibt es unzählige Daten. Damit du dich nicht verzettelst, konzentrieren wir uns auf die vier wichtigsten Metriken.

Kennzahl #1: Durchschnittlicher Warenkorbwert (AOV)

Der Average Order Value (AOV) gibt an, wie viel ein Kunde oder eine Kundin im Durchschnitt pro Einkauf ausgibt.

Warum das wichtig ist: Ein höherer AOV bedeutet mehr Umsatz bei gleichbleibenden Werbekosten.

Berechnung:Gesamtumsatz / Anzahl der Bestellungen.

  • Beispiel: Liegt dein AOV bei 35 €, könntest du ab 40 € kostenlosen Versand anbieten. Das motiviert dazu, noch ein kleines Produkt extra in den Warenkorb zu legen.
  • Tipp: Nutze Cross-Selling („Andere Kund:innen kauften auch…“), um den Wert gezielt zu steigern.

Kennzahl #2: Conversion Rate (CR)

Die Conversion Rate zeigt dir, wie viel Prozent deiner Shopbesucher:innen tatsächlich etwas kaufen.

Warum das wichtig ist: Eine niedrige CR trotz viel Traffic deutet auf Probleme im Shop-Design, beim Checkout oder bei den Preisen hin.

Berechnung: (Anzahl der Käufe / Anzahl der Besuche) * 100.

  • Benchmark: Im E-Commerce liegt die CR meist zwischen 2 % und 5 %.
  • Tipp: Optimiere deinen Checkout-Prozess. Wie du das zum Beispiel in einem Shopify-Shop umsetzt, erfährst du in unserem Blogartikel zum Thema Conversion Rate Optimierung.

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Kennzahl #3: Retourenquote

Retouren sind der „Gewinnkiller“ im E-Commerce. Sie verursachen hohe Kosten für Logistik und Personal.

Warum das wichtig ist: Eine hohe Quote zeigt oft, dass die Erwartungen der Kund:innen nicht erfüllt werden.

Berechnung: (Anzahl der Retouren / Gesamtzahl der Bestellungen) * 100.

  • Maßnahme: Analysiere genau, welche Artikel oft zurückkommen. Liegt es an schlechten Produktbildern oder ungenauen Texten? Wie du Missverständnisse vermeidest und richtig gute Produkttexte schreibst, zeigen wir dir hier

Kennzahl #4: Debitorenlaufzeit (Zahlungsziel)

Diese Kennzahl misst die Zeit zwischen der Rechnungsstellung und dem tatsächlichen Geldeingang.

Warum das wichtig ist: Wenn es zu lange dauert, bis das Geld auf deinem Konto landet, kann das deine Liquidität gefährden.

Berechnung: (Durchschnittliche Forderungen / Umsatz) * 365 Tage.

  • Zusatznutzen: Ein kurzes Debitorenziel verbessert dein Rating bei Banken und Lieferanten.
  • Tipp: Wenn du Rechnungskauf anbietest, solltest du ein automatisiertes Mahnwesen nutzen. Die rechtliche und buchhalterische Basis dafür bilden deine korrekten Ausgangsrechnungen. Billbee hilft dir dabei, den Status deiner Zahlungen im Blick zu behalten und Zahlungserinnerungen effizient zu steuern.

Fazit: Daten sind die Basis für Wachstum

Egal ob Warenkorbwert oder Retourenquote – fange an, diese Zahlen regelmäßig zu messen. Nur so triffst du Entscheidungen auf Basis von Fakten statt Bauchgefühl.

Welche Kennzahl ist für dich in diesem Monat die wichtigste? Schau doch direkt mal in deine Auswertungen!


Titelbild von Lukas auf Pexels

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