Die passenden Zahlungsarten im Onlineshop – Billbee

Es gibt Momente, in denen findet man online die perfekten Schuhe, sie sind vorrätig und dann auch noch in der richtigen Größe zu haben. Sofort landen sie im Warenkorb. In höchster Kauflaune geht es zur Kassa und dann die große Enttäuschung – keine der angebotenen Zahlungsarten im Onlineshop sagt dir zu. 

Eine der häufigsten Gründe für den Abbruch im Bestellprozess findet sich in den angebotenen Zahlungsarten eines Onlineshops. Da jeder Abbruch entgangenem Umsatz entspricht, solltest du sicher gehen, dass du die gängigsten Optionen zur Bezahlung anbietest. Welche es gibt und wie einfach du diesen Bereich automatisieren kannst, sehen wir uns in diesem Artikel an.

Welche Zahlungsanbieter gibt es? 

Du hast regelrecht die Qual der Wahl, wenn es darum geht, dich für einen Zahlungsdienstleister für deinen Webshop zu entscheiden. Deine Optionen sind: 

  • Kauf auf Rechnung
  • Vorkasse
  • Nachnahme
  • Zahlung per Lastschrift
  • Kreditkarte
  • PayPal
  • Sofortüberweisung
  • Amazon Payments

Welche Zahlungsarten im Internet sind am beliebtesten?

Du möchtest dich auf einige Zahlungsanbieter beschränken? Finde dazu heraus, welche Zahlungsarten speziell deine Zielgruppe bevorzugt. Das kannst du durch Umfragen oder eine Analyse deiner Mitbewerber sehr bald herausfinden. Natürlich kannst du auch ein Ranking der beliebtesten Zahlungsarten dafür heranziehen. Eine Umfrage dazu wurde Ende 2018 in Deutschland durchgeführt und ergab folgende Nutzungshäufigkeit im Onlinehandel:

Diese Zahlungsarten werden am häufigsten genutzt – Billbee
Die Grafik zeigt, dass in Shops integrierte Online-Zahlungsarten am beliebtesten sind.
(Quelle Statista)

PayPal und in Shops integrierte Zahlungsmöglichkeiten wie Klarna und Sofortüberweisung werden von mehr als der Hälfte aller Käufer in Onlineshops bevorzugt. 26 Prozent der Befragten einer Studie wählen die Zahlungsart Kauf auf Rechnung. Weitere 12 Prozent der Teilnehmer der Umfrage gaben an, sich in der Regel für das Lastschrift Prinzip und die Kreditkartenzahlung zu entscheiden. Sehen wir uns die Zahlungssysteme und ihre Vor- und Nachteile im Detail an.

Online bezahlen per PayPal

PayPal gilt als äußerst sicherer Zahlungsanbieter für online Zahlungsabwicklungen. Um Rechnungen zu begleichen, benötigen Kunden lediglich ihre E-Mail-Adresse und ein Passwort, das sie bei ihrer Paypal Registrierung festlegen. Die Bankdaten oder Kreditkarteninformationen landen somit nie beim Betreiber des Onlineshops selbst. 

Für dich als Onlinehändler ist Paypal eine Zahlungsart, die du definitiv anbieten solltest. Die Nutzerzahlen sind hoch, Kunden haben bereits Vertrauen zu diesem Anbieter und die gängigsten Warenwirtschaftssysteme haben längst eine Anbindung für PayPal integriert.

Die Zahlungsmöglichkeiten Klarna und Sofort 

Wer das Icon „Sofort“ an der Kasse in Onlineshops sucht, wird vermutlich nur noch das Klarna-Symbol finden. Sofort wurde 2014 vom schwedischen Online-Bezahldienstleister Klarna aufgekauft und in die Klarna-Gruppe integriert. Angeboten werden von Klarna folgende drei Zahlungsmöglichkeiten:

  • Sofortüberweisung
  • Kauf auf Rechnung
  • Teilzahlung

Die Sofortüberweisung ist bei wiederkehrenden Käufern eine der beliebtesten Zahlungsarten. So kann Ware unmittelbar und sicher im Onlineshop bezahlt werden. Dabei wird für Kunden ein eigener sicherer Kanal von Klarna aufgebaut, über den diese ihre Bankdaten eingeben können. Es handelt sich dabei um eine eingeschränkte Schnittstelle zum eigenen Onlinebanking, weshalb Verfügernummer und PIN benötigt werden.

Grundsätzlich bietet die Bezahlung auf Rechnung Sicherheit für den Käufer. Umgekehrt, wandert das Risiko hin zum Verkäufer, denn bei einem Zahlungsverzug ist die Ware längst beim Kunden. Klarna bietet hier beiderseitige Sicherheit und garantiert dem Verkäufer die Bezahlung durch den Kunden. 

Die Teilzahlung, die Klarna seinen Kunden und Händlern anbietet, ist ähnlich konzipiert. Auch hier übernimmt Klarna als Zahlungsanbieter das Risiko von Zahlungsverzug und Zahlungsunfähigkeit. 

Kreditkarte als Zahlungsart

Die Bezahlung per Kreditkarte ist mittlerweile auch über Paypal möglich. Da sich das bei Kunden aber noch nicht etabliert hat, empfehlen wir zusätzlich einen separaten Service für die Kreditkartenzahlung zu nutzen. 

Für das Anbieten dieser Zahlungsvariante ist ein Kreditkartenakzeptanzvertrag erforderlich. Diesen kannst du bei verschiedenen Payment Service Providern (PSP) abschließen. Beachte, dass sich die einzelnen PSPs in Support, Gebühren und akzeptierten Kreditkarten unterscheiden können. 

Im deutschsprachigen Raum sind VISA und Mastercard am häufigsten genutzt. Der Anbieter deiner Wahl sollte also zumindest diese beiden Karten unbedingt unterstützen. Außerdem variieren die Gebühren für Transaktionen abhängig vom Anbieter, was sich auf deine laufenden Kosten oder deine Marge pro Bestellung auswirken kann. Namhafte Anbieter sind beispielsweise:

  • Acquirer
  • WireCard
  • Sumup
  • iZettle

Zahlung per Lastschrift

Auch die Zahlung per Lastschrift kann relativ einfach abgewickelt werden. Der Kunde muss dazu im Onlineshop seine Bankdaten hinterlegen. Damit erklärt sich dieser damit einverstanden, dass der Onlinehändler einen Einzug des Betrages über seine Bank veranlasst. 

Als Nachteil kann auch hier die Weitergabe der Bankdaten an den Onlinehändler betrachtet werden. Das birgt für viele Kunden ein potentielles Risiko, das viele Käufer lieber meiden. Speziell die oben angeführten alternativen Zahlungsmöglichkeiten greifen diese Bedenken von Kunden auf und lösen sie. 

Beachte: Für dich als Onlinehändler ist wichtig, dass auch der Grad der Automatisierung hier nicht so hoch ausfällt, wie bei PayPal und Klarna. 

Zahlungsart Vorkasse

Die Zahlung per Vorkasse ist natürlich simpel umzusetzen und für den Verkäufer absolut sicher. Hier braucht es lediglich eine Checkout-Seite nach der Bestellung, bei der dem Käufer deine Bankverbindungen mitgeteilt werden. In der Bestellbestätigung per E-Mail sollte dein Onlineshop und deine Bankverbindung nochmals als Zahlungsempfänger festgehalten sein. 

Die Zahlung per Vorkasse hat dabei einen etwas veralteten Beigeschmack. Der Bezahlprozess und der Bestellprozess laufen hier getrennt voneinander ab und ein automatischer Zahlungsabgleich wird erschwert. Die Prüfung der Zahlungseingänge und das Auslösen der Bestellung muss hier meist manuell erfolgen. Das ist in der Regel nicht der Anspruch, der heute an einen Onlineshop gestellt wird. 

Automatisierung durch Anbindung der Zugangskanäle an dein Warenwirtschaftssystem

Speziell die modernen online Bezahldienstleister bieten Schnittstellen zu professionellen Warenwirtschaftssystemen an. Der Vorteil liegt klar auf der Hand: Es braucht keine manuelle Prüfung, ob die Zahlung zu einer Bestellung eingegangen ist und die Aufgaben der Auftragsabwicklung kann automatisiert und beschleunigt werden. 
Bei Billbee erfolgt diese Einbindung über die Funktion „Zahlungsabgleich“. Hier kannst du verschiedene Zahlungsdienstleister und Konten einbinden, um Prozesse zu automatisieren. Selbst für Verkäufer die über zusätzliche Marktplätze wie Amazon verkaufen, kann eine Anbindung erfolgen, um Zahlungen auf diesem Kanal abgleichen zu können.

Automatischer Zahlungsabgleich über Billbee
Bei Billbee lässt sich der automatische Zahlungsabgleich für diverse Konten mit wenigen Klicks einrichten.

Einige Schritte der Zahlungsabwicklung bleiben besser manuell

Auch wenn Automatisierung ein hohes Ziel im Onlinehandel ist, gibt es Schritte, bei denen eine manuelle Überprüfung ratsam ist. Besonders in deinem Interesse als Onlinehändler ist es sinnvoll, Auszahlungen nicht automatisiert zu veranlassen. Gutschriften und Rückerstattungen sollte manuell geprüft werden. Auch mit Billbee bleiben diese Schritte für dich manuell umsetzbar. 

Mit mehreren Zahlungsarten bei Kunden punkten

„Achte bei der Wahl der Zahlungsarten auf einen sinnvollen Mix aus Sicherheit und Komfort für deine Kunden.“

Die Bedenken und Hemmschwellen deiner Käufer sind so unterschiedlich, wie die Kunden selbst. Einige setzen auf einfache Bezahlung, andere auf Sicherheit und wieder andere auf längere Zahlungsziele. Klar ist, je mehr du die Auswahl an Zahlungsarten in deinem Onlineshop eingrenzt, desto mehr Kunden wirst du ausgrenzen. 

Achte deswegen bei der Wahl der Zahlungsarten auf einen sinnvollen Mix aus Sicherheit und Komfort für deine Kunden. So bekommst du Kundenzufriedenheit und internen Aufwand weiterhin unter einen Hut. 

Renée Kreijkes

Renée ist als Marketing & Success Manager bei Billbee hauptsächlich tätig für den Bereich Marketing und hat ein offenes Ohr für die kleinen und großen Problemchen der User.

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