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Produktfotografie – Von der Galerie zum Warenkorb 

Wenn Online-Händler:innen Produkte bei Ebay, Amazon oder dem eigenen Online-Shop verkaufen möchten, führt kein Weg an guten Produktfotos vorbei. Das Produkt muss durch das Bild für den/die Käufer:in zum Objekt der Begierde werden, sodass es möglichst direkt in den Warenkorb gelegt wird. Es gibt nur einen ersten Eindruck. Wenn der/die Interessent:in sich nicht angesprochen fühlt,  findet kein Verkaufsabschluss statt. Für einen positiven ersten Eindruck gibt es einige Faktoren, die beachtet werden müssen. Diese und einige Tipps und Tricks könnt ihr in diesem Beitrag nachlesen.

Visualisierung mit Produktbildern 

Der Mensch kann in sehr kurzer Zeit viele Dinge erfassen, sodass meist ein Blick genügt, um zu erkennen worum es geht. Im Gehirn laufen dazu komplexe Prozesse ab, die auch vergangene Eindrücke abgleichen und verarbeiten. Wenn nun ein:e Kund:in online nach Produkten sucht, können bei aussagekräftigen Produktbildern die zu vermittelnden Informationen schneller erfasst werden, als bei langen Texten. Die Menge an Informationen, die bei dem Betrachten eines Bildes erfasst werden, entsprechen einer Lesegeschwindigkeit von 30.000 Wörtern pro Minute. Generell gilt im üblichen Gebrauch eine Lesegeschwindigkeit bei 300 bis 450 Wörtern pro Minute. Hier wird direkt erkennbar, welchen Vorteil die Bildsprache gegenüber längeren Texten hat.



Was ist ein Produktbild überhaupt? 

Diese Frage ist augenscheinlich einfach zu beantworten, denn im Online-Handel wimmelt es nur so von Fotos, auf denen Artikel für den Verkauf präsentiert werden. Entsprechend schnell entsteht der Eindruck, dass solche Produktfotos jeder aufnehmen kann. Was ist schon dabei, einen Artikel abzufotografieren? Das Produkt auf den Tisch stellen, ein paar Aufnahmen machen, das beste Bild aussuchen , zuschneiden und eventuell einen Filter drauflegen: Fertig. Fast sieht es so aus, als würde dies ganz einfach mit dem Smartphone machbar sein. Also, keine große Angelegenheit und auch nicht sonderlich zeitaufwendig. Werden jetzt die Ergebnisse mit den Bestseller Produkten des jeweiligen Produktsegments verglichen gibt es zwei Szenarien.

  1. Kein Unterschied zu sehen? Hier war wohl ein Naturtalent am Werk! Vielleicht sollte hier eine Karriere als Produktfotograf angestrebt werden. 
  2. Die Bilder sehen im Vergleich “irgendwie anders aus”? Dies ist in den meisten Fällen zu erwarten. Um Verkaufsfördernde Produktaufnahmen zu erstellen, bedarf es viel Wissen über Verkaufspsychologie, Erfahrung und Skills im Bereich der Fotografie und Bildbearbeitung. 

Bei einer Produktfotografie geht es ‘nicht nur’ um ein schönes Bild, sondern auch um den Bildaufbau, eine realitätsnahe Darstellung und Vorgaben und Richtlinien der entsprechenden Verkaufsplattformen. 

Was macht ein gutes Produktbild aus? 

Um mit einem Produktfoto eine möglichst hohe Conversion Rate zu erzielen, sollte das Produktbild einige wichtige Eigenschaften besitzen. Hier ist zunächst wichtig, die eigene Zielgruppe zu kennen und diese auch definieren zu können. Jede Zielgruppe ist anders und es ist wichtig zu wissen, was die potenziellen Käufer:innen erwarten oder bevorzugen. Durch dieses Wissen können die Produkte im Bild entsprechend dargestellt werden. Eine umfangreiche Analyse dieser Zielgruppe ist also ein wichtiger Schritt, um mit den Produktfotos und den Produkten erfolgreich zu sein. 

Im nächsten Schritt müssen die Alleinstellungsmerkmal und Vorteile bildlich hervorgehoben werden, um das Interesse der Käufer:innen zu wecken. Spricht das Titelbild den /die potenzielle Käufer:in bereits an, ist die Chance umso größer, dass er/sie sich mit dem Produkt beschäftigt und im Idealfall kauft. Hier bietet sich zusätzlich eine Galerie aus verschiedenen Produktbildern an, in denen spezielle Szenarien und Verwendungszwecke gezeigt werden. Dies weckt Emotionen und regt die Fantasie der Käufer:innen an. Sobald sich die Käufer:innen vorstellen können, was mit dem Produkt alles möglich ist, wird ein Weg zum Kaufabschluss geebnet. In diesen Bildern können grafische Elemente oder Schlagworte eingebaut werden, die den USP des Produktes hervorhebt. Wenn alle notwendigen Information in der Bildergalerie erfasst werden können, bleiben weniger Fragen offen die in langen Texten erklärt werden müssten. So rückt der tatsächliche Kauf des Produktes immer näher.  

Folgende Punkte sollten beachtet werden: 

Die sechs wichtigsten Faktoren kurz und knackig zusammengefasst:

1. Technisch perfekte Aufnahmen 

Es versteht sich eigentlich von allein, dass das verwendete Produktfoto technisch perfekt erstellt werden muss. Das heißt, dass die Aufnahme über eine optimale Schärfe, die korrekte Belichtung und den besten Aufnahmewinkel verfügt. Schatten und ungewollte Lichtreflexionen sollten vermieden werden.

2. Ansprechende Darstellung des Produktes 

Bei den Aufnahmen sollte immer darauf geachtet werden, dass das Produkt den bestmöglichen Eindruck macht. Hier sollten daher keine Fingerabdrücke, kein Staub oder andere negativen Elemente im Bild zu sehen sind. Es ist wichtig darauf zu achten, dass keine eigene Spiegelung im Produkt sichtbar ist. Das Produkt und die Verpackung - sollte sie ebenfalls abgebildet werden - müssen immer im besten Zustand sein. Wenn beispielsweise die Verpackung gerissen oder deformiert ist, wird eine negative Assoziation zu dem Produkt und/oder dem/der Hersteller:in hervorgerufen. Unterbewusst wird suggeriert, dass das Produkt ebenfalls beschädigt sein könnte. Dieser Effekt wird auch im Supermarkt deutlich. Liegen dort zwei identische Produkte, aber die Verpackung eines dieser Produkte ist beschädigt, greift der/die Kund:in zu dem unbeschädigten Produkt, auch wenn es keinerlei Einfluss auf die Qualität des Produktes hat. 

3. Geschichten erzählen 

Bilder wecken Erinnerungen an persönliche Erlebnisse, Erfahrungen oder bereits Wahrgenommenes - soviel ist bis hierhin bekannt. Diese Tatsache kann sich jede:r Online-Händler:in zunutze machen, indem dies mit ergänzenden Elementen kombiniert wird. Dadurch können Szenarien in den Gedanken der Käufer:innen geschaffen werden, die diese beeinflusst und zum Kauf anregt. Hier ist es wichtig behutsam und überlegt vorzugehen, sodass die Elemente gekonnt und passend eingesetzt werden können. Es muss immer klar erkennbar sein, was verkauft wird. Das Kernprodukt darf nicht unter den Dekorationselementen untergehen. 

4. Detaildarstellungen 

In einem stationären Geschäft kann ein:e Kund:in das Produkt in den meisten Fällen in die Hand nehmen und es näher betrachten. Diese detaillierte Betrachtung kann Online ebenfalls ermöglicht werden. Verwendet dazu Detailaufnahmen des Produktes, die für eine:n potenzielle:n Käufer:in interessant wäre. Diese Details kennt jede:r Online-Händler:in selbst am besten. 

5. Grafische Bearbeitung 

Um dem Produktfoto das optische Sahnehäubchen zu verpassen, bedarf es auch fundierte Kenntnisse in der Retusche und der Bildbearbeitung. Auch hier gilt die Devise, dass das Ergebnis perfekt wirken muss, um zu überzeugen. Mit Apps oder rudimentären Photoshop Kenntnissen sind die Ergebnisse für eine Aufwertung meist enttäuschend. Retuschearbeit, Bildkompositionen und Fehlerkorrekturen sind zeitaufwendig und erfordern viel Fachwissen. 

6. Schlagworte und Grafikelemente 

Ein optimales Produktfoto vereint neben dem Bildaufbau, den Geschichten und Emotionen auch die perfekte Ergänzung von Schlagworten und grafischen Elementen für die Erklärung des Produktes. Besonderheiten lassen sich durch geschickt gewählte Signalworte und passend platzierte Grafikelemente weiter hervorheben. Auch die farblichen Eigenschaften der Gestaltung spielen eine wichtige Rolle, denn auch damit lassen sich Emotionen wecken und die Gedanken lenken. Ebenfalls nimmt die Auswahl der Schriftart Einfluss auf den/die Interessent:in, da gewisse Erwartungen oftmals auch an Schriftbilder geknüpft werden. 

Nach all diesen hier aufgelisteten Punkten wird klar, dass viele Faktoren bei der optimalen Produktfotografie zu berücksichtigen sind. Die Kunst besteht darin, die Eigenschaften und Notwendigkeiten so zusammenzufügen, dass sich das Produkt und die Produktbilder von denen der Mitbewerber:innen abheben. 


Oder gleich den Profi machen lassen 

Ihr seid die Expert:innen für eure Produkte, deshalb lasst euch von speziellen Produktfotografen unterstützen, um diese Produkte am besten in Szene zu setzen. Durch professionelle Produktfotografen kann die gewonnene Zeit in Produktentwicklung, Marketing oder in die Skalierung des Business investiert werden. Das Experten Team von seo-pictures.de verfügt über langjährige Erfahrung im Bereich der Produktfotografie verschiedenster Produktgruppen. Durch die Fachkenntnis der Vorgaben einzelner Verkaufskanäle wird das Angebot komplett. Geschäftsführer Mohamad Al-Hakim betreibt seit vielen Jahren erfolgreich eigene Online-Shops auf Amazon und eBay und kennt die speziellen Anforderungen im E-Commerce. 

Kontaktiert uns für Eure optimalen Produktbilder 

Neugierig? 

Dann kontaktiert uns gerne per E-Mail info(at)seo-pictures.de, über das Kontaktformular auf unserer Homepage oder telefonisch unter 030 – 39 404 620. 
Wir freuen uns, auch eure Produkte optimal in Szene zu setzen und so eure Verkaufserfolge anzukurbeln.


Titelbild by NordWood Themes on Unsplash
Produktfotos: seo-pictures.de