Wachstum
27/12/2021

Umsatzloch nach Weihnachten? So nutzt du das Januar-Potenzial im E-Commerce!

Mehr Umsatz nach Weihnachten: Das kannst du tun!

Es ist kein Geheimnis: Das Weihnachtsgeschäft wird jährlich mit einem Paukenschlag durch Black Friday und Cyber Monday eingeläutet. In diesen vier Wochen verzeichnen viele Online-Händler:innen im Durchschnitt bis zu 25 Prozent ihres gesamten Jahresumsatzes. Wer bereits einige Jahre E-Commerce-Erfahrung hat, kennt aber auch die Kehrseite: Den Umsatzrückgang direkt nach Heiligabend – das gefürchtete Weihnachtsloch.

Doch ist das wirklich gesetzt? Wir sagen: Nein! Es gibt verstecktes Potenzial, den Markt auch nach den Feiertagen für starke Umsätze zu nutzen. Mit den richtigen Kniffen nimmst du den Schwung direkt mit ins neue Jahr.

Kundendaten: Dein stärkstes Instrument nach dem Fest

Als Online-Händler:in hast du einen entscheidenden Vorteil gegenüber dem stationären Handel: Du besitzt wertvolle Kundendaten. Da dein Onlineshop von Ende November bis Weihnachten so gut besucht ist wie sonst nie, ist jetzt der perfekte Moment für strategisches Retargeting.

Entgegen der Meinung, ab dem 24. Dezember herrsche Shopping-Flaute, zeigt die Realität: Viele Kund:innen wollen Geldgeschenke und Gutscheine direkt ausgeben. Idealerweise in deinem Shop.

  • Tipp: Bereite Werbekampagnen für Kund:innen vor, die bereits bei dir gekauft haben. Biete ergänzende Produkte (Cross-Selling) oder spezielle Angebote für Gutschein-Inhaber:innen an.

Pro-Tipp für Billbee-Nutzer:innen: Nutze die Export-Funktionen von Billbee, um deine Kundendaten für gezielte Newsletter-Segmente oder Marketing-Listen aufzubereiten. So sprichst du genau die Personen an, die bereits Vertrauen zu deiner Marke gefasst haben.

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Marketingbudget strategisch einsetzen: Antizyklisch agieren

„Be smarter“ gilt im E-Commerce jeden Tag. Während die Vorweihnachtszeit durch maximalen Werbedruck und extrem hohe Klickpreise geprägt ist, fahren viele Wettbewerber ihre Budgets nach den Feiertagen drastisch zurück.

Hier liegt deine Chance: Wenn du bei Social Media Marketing oder Google Ads nicht auf Sparflamme schaltest, profitierst du von deutlich günstigeren CPCs (Cost-per-Click). Da der Wettbewerb geringer ist, bekommst du mehr Sichtbarkeit für weniger Geld. Daten von Preisvergleichsportalen wie Idealo belegen: Die Shopping-Lust hält bis zu vier Wochen nach Weihnachten an. Diese Phase solltest du dir nicht entgehen lassen.

Umtausch nach Weihnachten – Fluch oder Marketing-Segen?

Viele Händler:innen blicken mit Sorge auf die Retourenwelle. Doch ein Umtausch ist ein wertvoller Touchpoint. Wer es dem Kunden oder der Kundin so einfach wie möglich macht, schafft eine positive Erfahrung, die langfristig die Kundenloyalität stärkt.

Ein reibungsloses Retourenmanagement ist hier das A und O. Wer unkompliziert retournieren kann, bestellt statistisch gesehen häufiger und sorgt für höhere Gesamtumsätze.

Klare Kommunikation der „Spielregeln“

Unklarheiten beim Umtausch führen zu Kaufabbrüchen. Kund:innen suchen aktiv nach Informationen, bevor sie sich für einen Shop entscheiden. Beantworte daher folgende Fragen gut sichtbar:

  1. Wie funktioniert die Retoure konkret?
  2. Wie lange ist die Umtauschfrist (evtl. verlängerte Fristen über Weihnachten)?
  3. Gibt es eine Rückzahlung oder eine Gutschrift?
  4. In welchem Zustand muss die Ware sein?

Tipp: Lege Informationen zum Umtausch am besten direkt jeder Lieferung bei. Je transparenter du kommunizierst, desto sicherer fühlt sich der Kunde oder die Kundin beim Kauf.

Strategie-Checkliste für den Jahresstart

Betrachte die Nachweihnachtszeit als eigene, heiße Phase. Mit Billbee im Rücken kannst du diesen Prozess optimieren:

  • Budgetplanung: Plane erhöhtes Werbebudget für die ersten vier Januar-Wochen ein.
  • Bestandsmanagement: Nutze die Bestandsabgleiche von Billbee, um Überverkäufe bei hoher Retourenquote zu vermeiden und Ladenhüter gezielt durch Rabattaktionen abzuverkaufen.
  • Loyalität steigern: Setze auf Retargeting und Up-Selling bei Bestandskund:innen.

Fazit: Das Weihnachtsloch ist hausgemacht

Umsatzschwache Monate gibt es – aber sie müssen nicht zwangsläufig nach den Feiertagen liegen. Gutscheine, Geldgeschenke und geschicktes Retourenmanagement bieten dir riesige Chancen für Upselling. Mit dem Mut, das Marketingbudget nicht sofort an Heiligabend zu kappen, und einer sauberen Prozesssteuerung gelingt der optimale Start ins neue Jahr.