#happyselling :-)

Du wagst den Schritt ins Online-Business? Dann ist der Go Live deines Online-Shops wahrscheinlich einer der aufregendsten Momente auf der Reise zum erfolgreichen E-Commerce Unternehmen!

Doch der Tag, den dem dein Shop live gehen soll, wird wahrscheinlich auch einer der stressigsten Tage in der Launchphase. Viele To Do’s, die du vielleicht vorher gar nicht auf dem Schirm hattest, füllen langsam aber sicher die 1000 Listen mit den Dingen, die du noch unbedingt vor dem Go Live machen wolltest.

Wie du ein bisschen stressfreier an den Tag des Launches deines Online-Shops herangehen kannst, um diesen in vollen Zügen zu genießen, erfährst du in unserem Blogbeitrag!

Die richtige Verkaufsplattform wählen

Bevor du überhaupt über weitere Maßnahmen und Planungen für den Go Live von deinem E-Commerce Business nachdenken kannst, musst du zuerst eine ganz essenzielle Entscheidung treffen. Nämlich die Entscheidung über dein eingesetztes Shopsystem und deine weiteren Verkaufsplattformen! Willst du nur mit einem eigenen Online-Shop starten oder willst du deine Produkte ebenso auf einem oder mehreren Marktplätzen verkaufen? Willst du vielleicht sogar anfänglich nur auf Marktplätzen verkaufen und dir mit dem Aufsetzen deines Online-Shops noch ein wenig Zeit lassen? Das sind Fragestellungen, die du ganz zu Beginn deines Unternehmertums beachten solltest!

Für den Verkauf auf Marktplätzen spricht das vergleichsweise geringe Investitionsrisiko, denn das Anlegen eines Accounts auf einem Marktplatz ist mit geringeren Kosten und einem geringen Ressourcenaufwand (sowohl finanziell als auch zeitlich und personell) verbunden als der Aufbau eines eigenen Online-Shops. Zudem kannst du als Online-Händler:in von der Bekanntheit der Marktplätze profitieren und du kannst Marktplätze als Testumgebung für deine Produkte verwenden, um herauszufinden, welche Produkte von Käufer:innen nachgefragt werden und welcher eher weniger. (Sieh’ dir an, welche Marktplätze du an Billbee anbinden kannst!)

Setzt du von Anfang an einen eigenen Online-Shop auf, über den du deine Produkte vertreibst, dann stärkt dies deinen Markenaufbau. Denn Online-Shops kannst du weitaus mehr individualisieren als den Auftritt auf Marktplätzen. Außerdem bist du nicht von den Bedingungen der Marktplätze abhängig. Du kannst z. B. deine eigenen Lieferzeiten und -bedingungen festlegen und musst nicht die von den Marktplätzen vorgegebenen Angaben erfüllen. Denn erfüllst du die Vorgaben der Marktplätze nicht, dann droht dir im schlimmsten Fall die Sperrung deiner Verkaufsaktivitäten auf dem Marktplatz. (Finde dein Shopsystem, was du an Billbee anbinden kannst!)

Das Ökosystem deines Shops

Egal, ob du dich für einen eigenen Online-Shop oder den Verkauf auf Marktplätzen (oder sogar für beides) entscheidest, das Ökosystem deines Unternehmens ist mindestens ebenso wichtig, damit dein Unternehmen zu einem Erfolg wird.

Das Ökosystem deines Shops, doch was bedeutet das genau? Als Online-Händler:in ist es leider nicht genug, wenn du einfach nur einen Shop einrichtest und deine Produkte an deine Kund:innen verkaufst. Denn irgendwie müssen die Pakete ja zu den Käufer:innen gelangen (Stichwort: Versanddienstleister) und auch deine Buchhaltung darfst du nicht aus den Augen verlieren (Stichwort: Buchhaltungssoftware). Denn neben der Auswahl deines Shopsystems und/oder deiner Marktplätze, auf denen du deine Produkte vertreibst, gibt es noch viele weitere Player in dem Ökosystem, wie bspw.

  • Versanddienstleister
  • Buchhaltungssoftwares
  • Steuerbüros
  • Zahlungsdienstleister
  • Cloudspeicher
  • Fulfillment-Anbieter
  • Anwaltskanzleien
  • Tools zur Kundenkommunikation
  • Warenwirtschaftssysteme
  • Marketingtools oder -agenturen
  • Projektplanungstools
  • … und noch viele mehr!

Diese Liste kann vermutlich noch sehr lange weitergeführt werden und jede:r Online-Händler:in schwört auf eine andere Kombination von verschiedenen Tools. Daher ist die Devise: Testen! Teste aus, welche Tools für dich relevant sind und welche nicht. Mit welchen Anbietern kannst du gut zusammenarbeiten und welche Anbieter erfüllen nicht deine Erwartungen? Probiere dich einfach aus, denn die meisten Anbieter gewähren dir eine kostenlose und unverbindliche Testphase. (Deswegen kannst du auch Billbee 30 Tage kostenlos und unverbindlich auf Herz und Nieren testen!)

Präsentiere deine Produkte

Die Herzstücke deines Shops werden deine Produkte sein. Sie werden im Fokus stehen. Deswegen ist auch die Präsentation deiner Produkte so wichtig, denn mit ihnen überzeugst du deine Shopbesucher:innen zu zahlenden Kund:innen zu werden.

Bild mit Laptop, auf dem eine Produktseite zu sehen ist
Gestalte deine Produktseiten ansprechend!

Deine Produktseiten bestehen mindestens aus einer Produktbeschreibung, Produktbildern und einem Call-to-Action. Die Produktbeschreibungen hat den Zweck deine potenziellen Kund:innen über das Produkt zu informieren und alle relevanten Informationen klar, deutlich und übersichtlich darzustellen. Hier findest du Tipps, wie du einen guten Produkttext schreibst. Das Produktbild soll es deinen Kund:innen ermöglichen, sich ein Bild von deinem Produkt machen zu können. Der Call-to-Action wiederum soll die Shopbesucher:innen animieren, die Artikel in ihren Warenkorb zu legen. Gibt es verschieden Größen, verschiedene Farbauswahlmöglichkeiten oder verschiedene Modelle deines Produktes zu wählen, dann sind diese Auswahlmöglichkeiten auch in unmittelbarer Nähe des Call-to-Actions zu hinterlegen.

Vorbereitungen im Marketing

Ein einwandfrei gestalteter Online-Shop ist nur die halbe Miete. Denn wie soll deine Zielgruppe überhaupt von deinem Shop erfahren, wenn du kein Marketing betreibst? Und auch wenn dein Shop noch gar nicht online ist, ist es wichtig, Vorbereitungen z. B. in den sozialen Netzwerken und im E-Mail Marketing zu treffen.

Identifiziere die für dich relevanten sozialen Netzwerke. Selbst wenn du denkst, dass ein Netzwerk für dich anfänglich nicht von großer Relevanz ist, solltest du diese Netzwerke nicht außer Acht lassen, wenn es um die Sicherung deines Benutzernamen auf den Netzwerken geht. Idealerweise findet man deinen Shop auf allen sozialen Netzwerken unter dem gleichen Namen mit der gleichen Schreibweise. Hast du dir erst einmal die deine Unternehmensnamen auf den verschiedenen sozialen Netzwerken gesichert, dann solltest du auch anfangen deine Profile langsam zu füllen – selbst dann, wenn du noch keine Follower:innen hast! Stelle dich vor, stelle deine Produkte vor und mach’ Lust auf mehr mit deinen Accounts. Für den Anfang kannst du Freund:innen, Familie und Bekannte einladen deinen Seiten zu folgen und so deine Follower:innen stetig weiter ausbauen.

E-Mails werden voraussichtlich das Medium sein, über welches du am häufigsten mit deinen Kund:innen kommunizieren wirst. Das ist dem geschuldet, dass alle bestell relevanten Informationen natürlich heutzutage fast ausschließlich per E-Mail versendet werden. Bestellbestätigungen, Versandbenachrichtigungen und Bewertungsanfragen – all das sind Kontaktpunkte mit deinen Kund:innen, an denen sich entscheidet, ob deine Kund:innen zu wiederkehrenden Kund:innen werden. Deswegen setze alle E-Mails gemäß deinem Corporate Design auf und prüfe, ob deine Kund:innen zu jederzeit im Bestellprozess alle relevanten Informationen bekommen.

Rechtliche Sachverhalte klären

Nichts geht, ohne die rechtliche Seite abzuklären! Mit einer Unternehmensgründung kommen auch einige Verpflichtungen auf dich zu. Sei dir dessen bewusst und hole dir rechtzeitig Hilfe mit ins Boot!

Idealerweise ist diese Hilfe in Form von Anwaltskanzleien oder Steuerbüros auf den E-Commerce spezialisiert. Diese Ansprechpartner:innen können dir aufzeigen, was du wann beachten musst, um nicht in rechtliche “Fettnäpfchen” zu treten, die im schlimmsten Fall ganz schön teuer für dich werden können.

Ein wichtiger rechtlicher Aspekt, an dem Händler:innen regelmäßig verzweifeln, sind rechtssichere Rechtstexte, d. h. Allgemeine Geschäftsbedingungen, Widerrufserklärungen oder Datenschutzerklärungen. Um bei dem Verfassen dieser Rechtstexte nicht in rechtliche Fallen zu treten, solltest du dir in diesem Bereich in jedem Fall Hilfe holen. Bspw. durch eins der Schutzpakete der IT-Recht Kanzlei, bei der du die Rechtstexte auch ganz einfach zu Billbee übertragen kannst, um diese automatisch mit deinen Auftragsdokumenten zu versenden.

Testen, Testen, Testen

Dein Shop ist mit Produkte gefüllt. Es sieht alles danach aus, dass du den Shop live schalten könntest für die breite Öffentlichkeit! STOP! Jetzt folgt der wichtigste Schritt vor dem Go Live: das Testen!

Post-It's mit verschiedenen To Do's

Mit dem Testen kannst du die letzten Problemstellen in deinem Shop identifizieren und korrigieren. Denn nichts ist ärgerlicher, wie wenn du mit deinem Shop live gehst und bei den ersten Bestellungen von Kund:innen alles schiefgeht, was nur schiefgehen kann. Hol’ dir zum Testen deines Shops auch ein frisches Paar Augen dazu, d. h. jemanden, der/die den Shop noch gar nicht gesehen hat und als Testkund:in fungieren kann. Es gibt verschiedene Stellen, die du testen solltest:

  • Führe Testbestellungen in verschiedenen Ausführungen durch, d. h. teste verschiedene Produktkombinationen im Warenkorb aus
  • Prüfe, ob alle Informationen korrekt an alle Systeme in deinem Shop-Ökosystem weitergeleitet werden
  • Prüfe, ob deine Kund:innen alle relevanten Informationen zur richtigen Zeit bekommen. Können Kund:innen alle wichtigen Informationen in deinem Shop finden und erhalten sie auch alle bestellrelevanten E-Mails für den Abschluss der Bestellung?
  • Sind alle Dokumente an dein Corporate Design angepasst? Von Rechnungen über Lieferscheine – schau’ dir jedes Dokument noch einmal gesondert an. Auch solltest du beachten, ob die Nummernkreise korrekt funktionieren, sodass deine Auftragsdokumente auch fortlaufend nummeriert sind.
  • Prüfe, ob deine internen Workflows funktionieren. D. h. wissen alle Personen, wo sich welche Produkte im Lager befinden und wie die Pakete eingepackt werden sollen?

Nachdem du deinen Shop auf alle Eventualitäten getestet hast, solltest du nicht vergessen, die Testbestellungen wieder aus dem Backend von deinem Shopsystem und allen angehängten System zu löschen, um einen frischen Start zu haben.

Der letzte Schritt? Zelebriere deinen Launch Day! Versammele dich mit Freund:innen und Familie und stoß auf deinen ersten Tag als Online-Händler:in an!

Titelbild by Andy Hermawan on Unsplash, Foto by Igor Miske on Unsplash, Photo by David Travis on Unsplash