#happyselling :-)

Im Laufe der letzten Jahre hat sich nicht nur Billbee verändert und weiterentwickelt. Auch die Nutzer:innen haben sich stark verändert, vor allem was ihre Größe und ihre Vielfalt betrifft. Anfangs für kleine, frei- oder nebenberufliche Selbermacher:innen ausgelegt, wird Billbee inzwischen auch von großen Direct-to-Consumer-Brands mit über 100 Mitarbeiter:innen eingesetzt.

Das bisherige Preismodell nimmt dabei primär die Nutzer:innen “in der Mitte” in die Pflicht. Andere Nutzer:innen profitieren zu Lasten der mittelgroßen Nutzer:innen von diesem Modell. Zusätzlich haben die funktionalen Erweiterungen, zusätzlichen Anbindungen und Anbindungskategorien zu einer Komplexität des Preismodells geführt, welche eigentlich nicht im Sinne von Billbee ist. Billbee ist und soll eine maximal einfache Lösung bleiben.

Aus diesem Grund haben wir uns entschieden das Abrechnungsmodell ebenfalls maximal zu vereinfachen.

Ein Preis für alles

Das neue Preismodell berücksichtigt nur noch eine einzige Kenngröße: Anzahl der importierten Bestellungen in einem Monat

Dabei spielt es keine Rolle mehr, wie viel Umsatz ein:e Nutzer:in macht, wie viele Mitarbeiter:innenzugänge im Account konfiguriert sind oder wie viele Kanäle oder Versanddienstleister angebunden sind. Auch irrelevant ist, welche Funktionen der oder die Nutzer:in bei Billbee nutzt (z.B. die Billbee API) - oder eben auch nicht. All das waren bisher Faktoren, die den monatlichen Preis von Billbee bestimmt haben.

Auf Basis einer Formel, die bei wenigen Bestellungen zu einem höheren, bei vielen Bestellungen zu einem niedrigeren Preis pro Transaktion führt, ergibt sich die folgende Kurve für die monatlichen Gebühren:

Die dahinter liegende Formel lautet log5(x+5)3 , wobei x die Anzahl der Bestellungen in dem Monat ist.

Der Kalkulator hier zeigt dir auf einfache Weise deine monatlichen Kosten in Abhängigkeit der Anzahl an Bestellungen an, zusätzliche Kosten gibt es nicht.

Es wird auch weiterhin einen Kostenairbag bei 499 Euro geben, wobei aktuell kein:e bestehende:r Billbee-Nutzer:in diesen Kostenairbag erreicht und auch perspektivisch wird dieser nur die allergrößten Nutzer:innen betreffen. Bei 0 Bestellungen in einem Monat ergibt sich eine monatliche Gebühr von einem Euro. Hiermit wollen wir insbesondere “Karteileichen” vorbeugen und Nutzer:innen die Möglichkeit geben, für einen geringen Betrag ihre Daten bei Billbee dauerhaft aufbewahren zu können, ohne dass neue Bestellungen hinzukommen bzw. die Anwendung aktiv genutzt wird.

Im Nachfolgenden findet ihr noch ein paar Preisbeispiele:

Anzahl Bestellungen pro Monat Kosten für Billbee (netto)

10 Bestellungen 4,76 € 
50 Bestellungen 15,44 € 
100 Bestellungen 24,18 €
250 Bestellungen 40,81 € 
500 Bestellungen 57,85 € 
750 Bestellungen 69,80 € 
1000 Bestellungen 79,24 € 

Darin ist bereits alles(!) enthalten. Das bedeutet: Keine Kosten für Mitarbeiter:innen, keine Kosten für zusätzliche Kanäle oder Versanddienstleister, keine für besondere Funktionen wie die API und auch kein separates Pricing für den Bestandsabgleich. Ebenso wird es kein Branding auf den Auftragsdokumenten mehr für kleinere Nutzer:innen geben oder einen bezahlten Bildspeicher. Alle Zusatzkosten, welche ihr aus dem bisherigen Abrechnungsmodell kennt, entfallen und das neue Modell wird zu einem all inclusive Abrechnungsmodell. Und das Beste kommt erst noch: 

Premium Support-Versprechen mit Garantie

Auch den bisher kostenpflichtigen Premium-Support wird es in dieser Form nicht mehr geben. Denn wir wollen allen Billbee-Nutzer:innen Premium-Support mit kurzen Antwortzeiten bieten. Darauf arbeiten wir hinter den Kulissen schon länger hin, sowohl strukturell als auch personell. 

Und das werden wir auch zukünftig über unser neues “Support-Versprechen” einräumen:

Erhaltet ihr in einem Monat auf eine Support-Anfrage bis zum Ende des nächsten Arbeitstages* keine Antwort, werden für diesen kompletten Monat automatisch keine Gebühren berechnet!

Gründe für die Anpassung

1 Sehr kleine Nutzer:innen

Eine der Hauptzielgruppen von Billbee sind kleine und sehr kleine Nutzer:innen, die mit dem E-Commerce Business starten, und es aktuell eher als Hobby- oder Nebenprojekt verfolgen. Das soll und wird auch weiterhin eine wichtige Gruppe bleiben. Das führt aber dazu, dass insbesondere die Support-Qualität für etwas größere Nutzer:innen darunter leidet: Bei sehr wenigen Bestellungen ist es im bisherigen Preismodell so, dass diese Kund:innen unter Umständen wenige Cent / Monat bezahlen (5 Bestellungen = 0,35 €). Bereits die erste Anfrage an den Support von diesen Kund:innen ist damit wirtschaftlich schon nicht mehr rentabel. Aber natürlich sollen alle Nutzer:innen - egal wie groß oder klein - weiterhin den gewohnten Support erhalten, ohne dass dies auf Kosten von anderen Faktoren (z.B. Support-Qualität für andere Nutzer:innen) geschieht.

2 Sehr große Nutzer:innen

Das andere Extrem sind sehr große Direct-to-Consumer Brands, die teilweise mehrere 100.000 Bestellungen pro Monat mit Billbee abwickeln und bereits nach wenigen Stunden des neuen Monats im Airbag landen (39 Euro) und den Rest des Monats Billbee (inkl. Infrastruktur & Support) quasi kostenlos nutzen. Auch hier steht das bisherige Preismodell in keinem Verhältnis zur tatsächlichen Zeitersparnis, welche die entsprechenden Nutzer:innen mit Billbee haben.

3 Maximale Vereinfachung

Das bisherige Preismodell besteht aus 10 unterschiedlichen Modulen, die berücksichtigt werden können bzw. müssen. Dazu kommt der optionale und kostenpflichtige Premium-Support. Eine verständliche und transparente Darstellung sowie eine einfache Ermittlung der voraussichtlichen monatlichen Gebühren im Voraus war damit für Interessent:innen und neue Nutzer:innen von Billbee nur schwer möglich. Außerdem ist es meist anfangs noch gar nicht klar, welche Module überhaupt für das eigene E-Commerce-Business relevant sind. Mit der Anpassung gehen wir im Grunde zurück zu unseren Wurzeln und führen ein Preismodell ein, welches lediglich auf der Anzahl der Bestellungen basiert OHNE zusätzliche Kosten ein. Der entscheidende Vorteil für die Nutzer:innen ist damit die Planbarkeit der voraussichtlichen Nutzungsgebühren, unabhängig davon, ob du gerade erst mit Billbee startest oder bereits jahrelanger Nutzer:in bist.

Umstellung für neue und bestehende Nutzer:innen

Für alle neuen Nutzer:innen, die sich bei Billbee anmelden, gilt bereits ab sofort das neue All Inclusive Pricing. 

Bestehende Nutzer:innen müssen bis spätestens 01.05.2021 dem neuen All Inclusive Pricing aktiv zustimmen. Das wird ab sofort über ein Formular im Account möglich sein, welches über diesen Link oder den entsprechenden Button direkt in Billbee aufgerufen werden kann.

Ohne Zustimmung wird ab dem 01.05.2021 keine Nutzung von Billbee mehr möglich sein und Hintergrundprozesse werden deaktiviert.

Ist bis zum 01.07.2021 keine Zustimmung erfolgt, wird der Account gelöscht.

Findet die Zustimmung innerhalb eines Monats statt, wird der gesamte Monat nach dem neuen Pricing berechnet.

* Dieses Support-Versprechen betrifft die Tage Montag bis Freitag. Ausgenommen sind Feiertage in mind. einem deutschen Bundesland. Schreibt ihr also Montag eine Support-Anfrage, dann ist unser Anspruch, dass ihr spätestens am Dienstag eine Antwort erhaltet. Oder ihr schreibt Samstags oder Feiertags eine Support-Anfrage, dann ist unser Anspruch, dass ihr auf die Anfrage am übernächsten Werktag eine Antwort erhaltet.

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