Die Vorgeschichte

Als Tool für kleine und junge Unternehmen war und ist es unser Ziel, allen Online-Händlern einen möglichst einfachen & günstigen Einstieg in die professionelle E-Commerce Welt zu ermöglichen.

Da wir uns außerdem nicht von externen Investoren diktieren lassen wollen, was wir wie zu tun und zu lassen haben, müssen wir sehr bedacht mit den uns zur Verfügung stehenden Ressourcen umgehen.

Gerade beim Thema Weiterentwicklung von Billbee bedeutet das, dass wir in aller Regel genau an den Features oder Bereichen arbeiten, die für alle oder zumindest einen Großteil der Nutzer relevant sind.

Das Problem

Es gab und gibt immer wieder Nutzer, die wie viele andere Billbee lieben, aber ein ganz bestimmtes Feature oder eine sehr spezielle Anbindung (zum Beispiel zu einem Nischen-Marktplatz) vermissen und diese unbedingt haben wollen. Hin und wieder bieten wir diesen Nutzern an, die Entwicklungskosten oder einen Teil davon zu übernehmen, um die Entwicklung zu forcieren. Das ermöglicht es uns, zum Beispiel zusätzliche Entwickler einzustellen oder auf externe Unterstützung zurückzugreifen.

Das Problem hierbei ist, dass es oft Themen sind, die zwar nur für einen kleinen Teil der Nutzer, aber eben auch nicht nur für einen einzigen Online-Händler interessant sind, der dann die kompletten Kosten übernimmt.

Wir haben dann angefangen, die zusätzlichen Kosten für bestimmte Features auf kleinere Gruppen zu verteilen, so zum Beispiel bei der Anbindung für real.de (was übrigens super funktioniert hat!).

Der Aufwand für die "Logistik" ist aber sehr hoch, Kommunikation per E-Mail, schrieben von Angeboten, schreiben von Rechnungen und so weiter.

Die Lösung

Aus diesem Grund haben wir den Bereich "Feature Funding" eingeführt, wo wir - ähnlich einem Crowdfunding - Funktionen, Anbindungen & Co., die von einem kleineren Teil der Billbee-Nutzer gewünscht werden, zum "Funding" anbieten. Wir haben also die Entwicklungsbeteiligung an solchen Features - ganz Billbee like - einfach aus dem "Support Alltag" hin zu einem automatisierten System überführt. Der Ablauf ist relativ einfach:

  1. Wir stellen ein Feature mit kurzer Beschreibung, Zielbetrag sowie Funding- und Entwicklungszeitplan ein.
  2. Nutzer können aber müssen sich selbstverständlich nicht beteiligen.
  3. Nach Ablauf des Funding-Zeitplans:
    a) Bei erreichter Fundingschwelle: Entwicklung des Features
    b) Bei nicht erreichter Fundingschwelle: Verlängerung oder "Aufgabe"

 

Zum Feature-Funding in Billbee geht es hier

 

Das bedeutet nicht, dass wir...

  • ... die Features dann nur für die "Beteiliger" existieren, sondern - wie immer bei Billbee - grundsätzlich für alle zugänglich sind
  • ... die dort aufgeführten Features bei einem nicht erfolgreichen Funding nicht oder nie entwickeln
  • ... andere Entwicklungen, die bei Billbee tagtäglich durchgeführt werden, nach hinten verschoben werden oder darunter leiden

Stattdessen ist das Feature Funding eine Möglichkeit...

  • die Entwicklung von Funktionen, die für das eigene Unternehmen sehr wichtig sind, zu beschleunigen oder überhaupt erst anzustoßen
  • die Ausrichtung bzw. Weiterentwicklung von Billbee aktiv zu steuern, insbesondere wenn mehrere Feature Fundings gleichzeitig laufen
  • die Geschwindigkeit, in der sich Billbee auch langfristig weiterentwickelt, zu unterstützen
  • die Nutzung von Billbee auch nach wie vor so einfach & günstig zu gewährleisten

Das Feature Funding ist also eine Unterstützung der Weiterentwicklung von Billbee, die Gegenleistung eine garantierte und terminierte Umsetzung eines bestimmten Features.

David

David ist als Chief Revenue Officer bei Billbee verantwortlich für das Wachstum und die zukünftige, strategische Ausrichtung. Darunter fallen unter anderem die Bereiche Marketing, Vertrieb, Partnerschaften und Presse.

Meine Meinung zu "Was ist Feature Funding und warum das Ganze?"

Janosch Keppeler 13. Oktober 2018 at 5:48

Super Sache! Weite so

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