MacBook Pro on table beside white iMac and Magic Mouse

In unserer neuen Rubik ‚Show Me Your Workspace’ möchten wir Euch in Zukunft Einblicke in unser Team und deren Arbeitsumfeld geben, denn seit Sommer 2020 arbeiten alle Mitarbeiter bei Billbee dauerhaft 100% Remote.

Im ersten Beitrag stellen sich zwei Mitarbeiter vor: 

Jana, seit Sommer 2020 bei Billbee als Customer Education Manager tätig, hat nach einem beruflichen Neustart gesucht, welcher es ihr ermöglicht zurück in ihre Heimat nach Nordhessen zu kehren. Ganz anders sieht es hingegen bei Carmelito aus. Er arbeitet seit Herbst 2020 bei Billbee als Community Manager und widmet sich neben unseren Social Media Kanälen nun seiner größten Leidenschaft: dem Leben als digitaler Nomande.

Erzähl uns etwas über Deinen Arbeitsalltag bei Billbee!

Als „digitaler Nomade“ habe ich die letzten drei Monate in Lagos, Portugal verbracht. Mir ist eine Routine sehr wichtig. Ich bin ein Frühaufsteher und stehe gerne um etwa 6 Uhr auf. Ich treibe dann etwas Sport, sehe mir den Sonnenaufgang am Strand an und trinke ein oder zwei Espressos, wenn das Nachbarschaftscafé gerade öffnet. In aller Regel arbeite ich dann einige Stunden am Stück, ab 7 oder 8 Uhr. Ich lege gerne noch eine Pause für das Fitnessstudio oder Yoga ein, oder um mit Freunden Mittagessen zu gehen. Ich arbeite gerne von meiner Unterkunft aus. Ab und an gehe ich auch in Coworking-Spaces. Einfach für einen Tapetenwechsel oder auch um interessante Leute kennenzulernen. Meine Arbeit umfasst ja auch viele kreative Aspekte, die Inspiration kommt dann vom Nachdenken an der frischen Luft oder im Gespräch mit anderen „Nomaden“.

Was darf bei Dir am Arbeitsplatz nicht fehlen?

Gute kabellose Kopfhörer sind eine super Investition. Als „Nomade“ ist für mich aber exzellentes WLAN das absolute A und O. Hier muss man vorher immer etwas Recherche betreiben, damit man hinterher nicht enttäuscht wird. Was meine Unterkunft angeht, verpflichte ich mich häufig ja für einen längeren Zeitraum. Eine lokale SIM Karte ist natürlich auch recht wichtig, gerne mit sehr viel Datenvolumen. Viele Social Media Aktivitäten lassen sich ja über das Handy managen, und manchmal muss man sehr schnell reagieren. Ansonsten bin ich recht groß und viele Schreibtische und Stühle sind für mich unangenehm, auf Dauer macht das auch einen großen Unterschied. Was den Ort meines „Home Offices“ angeht, sollte es ruhig wärmer sein. Ich bin solarbetrieben. 😉

Welchen Vorteil genießt du durch Remote First am meisten?

Das wäre natürlich die freie Wahl meines Wohn- und Arbeitsortes. Ich lebe schon seit einiger Zeit als „digitaler Nomade“. Das bedeutet natürlich nicht „Dauerurlaub“, die Arbeit steht immer an erster Stelle. Vielmehr verlege ich meinen Wohnort und das „Home Office“ dahin, wo es mich gerade hinzieht. In aller Regel verweile ich dort dann 3-6 Monate am selben Ort und versuche einigermaßen wie ein Einheimischer zu leben. In meiner Freizeit lerne ich gerne die lokale Sprache und tausche mich mit anderen „Nomaden“ aus. Am Wochenende ist dann auch Zeit für die Touristen-Aktivitäten, wie zum Beispiel Tauchausflüge, Surfen oder Wandern.

Wie schaffst du es Privat- und Berufsleben voneinander zu trennen?

Eigenverantwortlich und „remote“ zu arbeiten bedarf meines Erachtens immer einer Routine. Idealerweise arbeitet man auch zusammen mit anderen Menschen, zum Beispiel im Coworking Space oder in einer „Nomaden“-WG. Das motiviert nochmal zusätzlich. Eine gute Routine hat sportliche Aktivitäten oder einfach einen Spaziergang an der frischen Luft fest eingeplant. Manchmal verschiebt sich durch die Zeitzone meine Arbeitszeit, das lässt sich aber in aller Regel ganz gut managen. 

Erzähl uns etwas über Deinen Arbeitsalltag bei Billbee!

Mein Arbeitsalltag findet ganz idyllisch in einem Dorf in Nordhessen statt. Ich versuche jeden Tag aufs neue zum Frühaufsteher zu werden – meistens ohne Erfolg. Meine Katze überredet mich doch oft noch ein paar Minuten liegen zu bleiben. Normalerweise starte ich dann gegen halb 9 in meinen Arbeitstag. Angefangen mit E-Mails und Slack-Nachrichten nehme ich mir anschließend Zeit für konzentrierte Arbeitsphasen, wo ich immer längere Zeit an einem bestimmten Projekt arbeite, bevor es mit dem nächsten Projekt weiter geht. Häufig wechsle ich im Laufe meines Arbeitstages oder zwischen Projekten auch meinen Arbeitsort – z.b. vom Schreibtisch an den Küchentisch oder bei gutem Wetter am liebsten auf den Balkon oder in den Garten. So ein Wechsel wirkt Wunder bei der Konzentrationsfähigkeit! Im Laufe des Vormittags nehme ich mir dann noch einmal Zeit um in Ruhe zu frühstücken. 

Mein aktuelles Lieblingsfrühstück im Home Office: Brot mit Spiegelei. Schnell gemacht und eine super Stärkung für den restlichen Arbeitstag.

Was darf bei Dir am Arbeitsplatz nicht fehlen?

Mein Must-Have, egal zu welcher Jahreszeit, ist definitiv Kaffee! Im Sommer am liebsten als Eiskaffee und im Winter natürlich am liebsten warm. Ganz wichtig finde ich auch die Temperaturen im Home Office, weshalb im Sommer der Ventilator nie weit weg stand und im Winter dürfen dicke Socken auf keinen Fall fehlen. Außerdem habe ich immer eine Flasche Wasser auf dem Schreibtisch stehen, um mich daran zu erinnern, dass ich genug trinke. Spontane Ideen oder Einfälle schreibe ich gerne noch klassisch auf Papier auf, weshalb immer einen Notizblock und Stift griffbereit sind.

Welchen Vorteil genießt du durch Remote First am meisten?

Ganz klar: die Flexibilität. Ich kann mir meinen Tag ganz frei einteilen kann, sowohl zeitlich als auch meinem Arbeitsort. Mal eben den Abwasch in der Mittagspause machen oder ganz spontan die wenigen Sonnenstrahlen des deutschen Winters nutzen und draußen in der Natur frische Luft schnappen, um Projekte wieder mit neuem Elan anzugehen. Aber der größte Pluspunkt ist für mich, dass ich mich weiter ehrenamtlich in der Feuerwehr engagieren kann und tagsüber Einsätze mitfahren kann, da ich von zuhause aus arbeite. Tagsüber haben kleine freiwillige Feuerwehren häufig das Problem, dass viele Einsatzkräfte nicht am Wohnort arbeiten und deswegen nicht mal eben von der Arbeit zum Einsatz können. Home Office ist da die perfekte Lösung, damit auch tagsüber die Bevölkerung ausreichend geschützt werden kann. 

Wie schaffst du es Privat- und Berufsleben voneinander zu trennen?

Momentan noch etwas schwer, da ich aktuell noch kein abgetrenntes Arbeitszimmer habe. Gerade dann ist es wichtig, sich bestimmte Arbeitsphasen einzuteilen und sich Ziele zu setzen, damit das Feierabend machen leichter fällt. Auch Ausgleich zur Arbeit darf nicht außer Acht gelassen werden und sollte ganz selbstverständlich in den Tag mit eingeplant werden. So wie man sich seine Arbeitszeiten plant, muss man auch Zeiträume für Freizeit einrichten. Mein Ausgleich zur Arbeit ist beispielsweise Sport oder Zeit mit Freunden und Familie zu verbringen. 

Wir bei Billbee freuen uns sehr zu sehen, welche positiven Auswirkungen Remote First auf die Zufriedenheit unserer Mitarbeiter hat. Der Schritt hin zum virtuellen Team war groß und zudem mit einigen Risiken verbunden. Umso schöner ist es zu erfahren, dass wir dazu beitragen, dass unsere Mitarbeiter ihr Leben nun freier und ganz nach ihren Vorstellungen gestalten können.

Franziska Höfer

Franziska ist Werkstudentin bei Billbee und kümmert sich um alles zum Thema Personal.

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